Antisemitismus: Alte Ressentiments - neue Radikalität
Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Jüdisches Leben in Deutschland"

Die gegenwärtigen Mehrfach-Krisen führen zu neuen Polarisierungen in der Gesellschaft. Hierzu gehören neue extremistische Haltungen, die judenfeindlich ausgerichtet sind. Dem Antisemitismus gelingt sogar bereits der Anschluss an die gesellschaftliche Mitte.
Bei der Dinkelsbühler Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Jüdisches Leben in Deutschland“ wird nach einem Grußwort von Eva Haller, der Präsidentin der Europäischen Janusz Korczak Akademie, der Rapper und Youtuber Ben Salomo (= Jonathan Kalmanovich) kurzweilig von seinem Leben als Jude und als Musiker erzählen und uns an einer Musikkostprobe teilhaben lassen. Die Politikwissenschaftlerin Karin Schnebel wird ihn dazu interviewen. Ben Salomo wird bei dem Gespräch verdeutlichen, wie sehr Anfeindungen zu seinem Alltag gehören. In seinen Augen ist der Antisemitismus längst hoffähig in der deutschen HipHop- und Rap-Szene geworden. Bereits als Kind in Berlin wurde der in Israel geborene Ben Salomo von seinen Mitschülern antisemitisch angegangen. Ben Salomos Song „Deduschka“ verkörpert musikalisch eindrücklich die Jubiläumsjahre „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
Termin(e)
Ort
St. Paulskirche,
Nördlinger Str. 1,
91550 Dinkelsbühl
Wegbeschreibung bei Google Maps
Typ
Präsenzveranstaltung