Das Toleranzdilemma. Zum Grundproblem der offenen Gesellschaft
Vortrag mit Dr. Dr. habil. Katharina Ceming

Eine der wesentlichen Grundlagen für das Zusammenleben in modernen und postmodernen Gesellschaften ist die Toleranz. Sie ermöglicht es, dass in einer pluralen Gesellschaft unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Lebenskonzepte nebeneinander bestehen können. Ohne Toleranz ist eine offene Gesellschaft nicht zu denken. Doch wie weit kann und muss diese Toleranz gehen? Muss die Toleranz letztlich sogar die Intoleranz erdulden oder hat sie diese zu bekämpfen, auch auf die Gefahr hin, selbst intolerant zu werden?
Dr. Katharina Ceming geht den Dingen gerne auf den Grund. Dafür hat sie sich als Philosophin und Theologin mit den unterschiedlichsten geistesgeschichtlichen Strömungen beschäftigt. Besonders die antiken Weisheitstraditionen des Westens und des Ostens haben zusammen mit der Integralen Theorie des amerikanischen Philosophen Ken Wilber ihr Denken maßgeblich geprägt. Die größte Auszeichnung für sie ist aber das Feedback, dass sie es schafft, auf humorvolle und unkonventionelle Weise, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, ohne dabei simplifizierend oder reduktionistisch vorzugehen.

Falls zum Zeitpunkt des Vortrags die Pandemie-Situation eine Veranstaltung in Präsenz vor Ort verhindert, findet die Veranstaltung online über Zoom statt. Die Teilnahme ist möglich mit PC, Laptop, Smartphone oder auch mit einem normalen Telefon. Die Zugangsdaten erhalten Sie per Mail am Tag vor der Veranstaltung.


Anmeldung erforderlich telefonisch unter 09181-9898 oder per E-Mail an info@keb-roth-schwabach.de.
Termin(e)
Ort
Residenz Hilpoltstein, Raum Johann Christian, 1. OG,
Kirchenstraße 1,
91161 Hilpoltstein
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Typ
Präsenzveranstaltung
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