Jüdisch jetzt!


Andrea von Treuenfeld

Trotz aller Aufklärung sind die Shoa, der Antisemitismus und der Nahostkonflikt noch immer die drei Eckpunkte, die mit Jüdinnen und Juden in Deutschland in Verbindung gebracht werden. Doch die Generation der Mittzwanziger bis Mittvierziger wehrt sich inzwischen sehr offensiv dagegen, auf Stereotypen wie diese reduziert zu sein.
Und, im Gegensatz zu ihren Eltern, die noch bemüht waren, ihr Jüdischsein zu verdecken, wollen sie gar nichts mehr verstecken. Im Gegenteil, sie wollen wahrgenommen werden. Was schwierig genug ist, denn nur etwa 200.000 Jüdinnen und Juden leben in Deutschland. Das bedeutet, dass viele noch nie einem jüdischen Menschen begenet sind.
Was aber ist jüdisch? Eine Frage, die Schriftsteller:innen, Musiker:innen, Journalist:innen Politiker:innen, Rabbiner:innen und Moderator:innen sehr unterschiedlich für sich beantworten. Ihre Geschichten sind nicht nur die in der Öffentlichkeit stehender Jüdinnen und Juden, sondern eben auch Geschichten einer neuen Generation. Einer, die multikulturell geprägt ist und diese neue Selbstverständlichkeit verkörpert.
Termin(e)
Ort
Annahof, Hollbau, Hieronymus-Wolf-Raum, 2.OG,
Im Annahof 4,
86150 Augsburg
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Typ
Präsenzveranstaltung